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VS Academy
LEXIKON

Was bedeutet Cross-Selling?

Was ist der Unterschied zu Upselling?

Upselling macht aus einem Angebot eine größere Variante. Cross-Selling legt ein zweites, anderes Angebot daneben. Klassisch ist das Zubehör zum Gerät. Bei digitalen Produkten kann es ein Zusatzmodul zu einem Onlinekurs sein oder eine Einzelberatung zu einer Software.

Ein typischer Fehler: zwei Angebote auf einmal erklären, bevor das erste entschieden ist. Dann muss die andere Person zwei Entscheidungen gleichzeitig treffen und trifft im Zweifel keine.

Wann passt ein Zusatzangebot ins Gespräch?

Wenn die Hauptentscheidung steht und im Gespräch ein zweites Thema aufgetaucht ist. Dann ist der Hinweis eine Hilfe. So kann das klingen: „Du hattest vorhin erwähnt, dass dich auch die Buchhaltung viel Zeit kostet. Dafür gibt es ein eigenes Modul. Soll ich dir kurz sagen, was drin ist, oder lieber später?“

Die Frage am Ende lässt der anderen Person die Wahl. Sagt sie „später“, notierst du das im CRM und kommst im vereinbarten Follow-up darauf zurück.

FAQ

Welche Fragen tauchen häufig auf?

Ist Cross-Selling nur etwas für Onlineshops?
Nein. Onlineshops machen es automatisch, etwa mit Empfehlungen wie „Kunden kauften auch“. Im Gespräch funktioniert es persönlicher, weil du weißt, was die Person wirklich braucht.
Wie viele Zusatzangebote sind zu viel?
In einem Gespräch oft schon das zweite. Wer nach dem Hauptangebot drei weitere erklärt, verwässert die Entscheidung. Ein passendes Zusatzangebot reicht.
Gibt es für Cross-Selling eine Provision?
Das regelt der Vertrag mit dem Unternehmen. Eine allgemeine Regel gibt es nicht. Kläre vorher, welche Abschlüsse provisioniert werden und wovon die Provision gerechnet wird.
NÄCHSTER SCHRITT

Passt die Ausbildung zu deiner Situation?

Im Erstgespräch geht es um deine Lage, nicht um eine Bühne. Konditionen nennt dir das Team dort, bevor du etwas entscheidest.

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