Welche Stufen hat ein typischer Vertriebsprozess?
- Anfrage: Jemand meldet sich, etwa nach einer Anzeige. Ergebnis ist ein neuer Lead.
- Qualifizierung: Ein Setter oder Chatsetter prüft, ob ein Gespräch sinnvoll ist. Ergebnis ist ein Termin mit Anlass oder ein Nein.
- Beratungsgespräch: Der Closer klärt Bedarf und Angebot. Ergebnis ist eine Entscheidung oder ein vereinbarter nächster Schritt.
- Follow-up: Offene Fragen werden geklärt. Ergebnis ist ein Ja oder ein Nein.
- Start: Der neue Kunde beginnt mit dem Angebot, oft begleitet von einer Kundenbetreuung.
Jede Stufe braucht ein klares Ende. Wer nicht weiß, wann eine Stufe abgeschlossen ist, schiebt Kontakte endlos vor sich her. Wie viele Kontakte gerade auf welcher Stufe stehen, zeigt die Pipeline.
Wo arbeitet ein digitaler Kundenberater im Prozess?
In der Mitte, bei den Gesprächen. Das Unternehmen sorgt mit seinem Marketing für Anfragen, du führst die Beratungsgespräche, je nach Zusammenarbeit im Setting, im Closing oder in beidem. Die Betreuung nach dem Kauf liegt in der Regel beim Unternehmen.
Für die Praxis heißt das: Lerne den Prozess des Unternehmens, bevor du das erste Gespräch führst. Frag nach, wann ein Lead als qualifiziert gilt, wie Übergaben dokumentiert werden und wer das Follow-up übernimmt. Wie die Rollen zusammenspielen, erklärt der Ratgeber Vertrieb lernen. Den Beruf selbst beschreibt der Ratgeber digitaler Kundenberater.


